
Beijing: Beijing bedeutet wörtlich, die nördliche Hauptstadt. In der Tat war es über 800 Jahre lang der Ort der Macht für 5 Dynastien.


Konfuzianismus: Der Konfuzianismus ist ein Wertesystem das auf der Lehre des Konfuzius (551-479 v.Chr.) basiert. In seiner Ausprägung zwischen Staatslehre und Gesellschaftsphilosophie regelt er die Ordnung des Reiches und der Welt im Politischen wie im Privaten.

Dagoba: Eine Dagoba ist eine flaschenförmige Pagode. Die berühmte weiße Dagoba steht im Beihai Park in Beijing und wurde dort 1651 zu Ehren des Dalai Lama errichtet.


Die Verbotene Stadt: Der Kaiserpalast in Bejing wird auch als Verbotene Stadt bezeichnet, weil er nur dem Kaiser und seinem Gefolge zugänglich war.

Mauerabschnitte: Die größte Festungsanlage der Welt – die Große Mauer – wird im Chinesischen als "Wanli changcheng"‚ wörtlich die "10.000 Li lange Mauer" bezeichnet.

Tee in China: In China unterscheidet man zwischen grünem, rotem und Blütentee. Roter Tee ist das, was man bei uns, als schwarzen Tee kennt.


Antiquitäten: Wer in China Antiquitäten kauft, sollte auf das staatliche Siegel achten. Ohne diese Kennzeichnung und eine Bescheinigung ist die Ausfuhr nicht gestattet. Generell empfiehlt es sich beim Einkauf von Kunstgegenständen eine Quittung zu verlangen.


Matteo Ricci (1553-1610): Der Jesuit, der den Chinesen als Li Madou bekannt ist, verbrachte sein halbes Leben in China. Er hat sich nicht nur als Missionar einen Namen gemacht, sondern auch viele philosophische Texte ins Chinesische übersetzt sowie eigene wissenschaftliche Abhandlungen z.B. über Mathematik verfasst.

Traditionelle Chinesische Medizin (TCM): TCM ist der Oberbegriff über eine 2000 Jahre alte Heilkunde, die u.a. Akupunktur, Bewegungstherapien wie Taijiquan und Qigong, Moxibustion (Schröpfen) sowie Massagetechniken umfasst.

Hutong: Die Altstadtgebiete Beijings sind als 'Hutong' bekannt. Ihre Entstehung geht auf den Ausbau der Stadt während der mongolischen Yuan-Dynastie (1271-1368) zurück. Der Name bezieht sich auf die Funktion der Gassen als Durchwege und zum Feuerschutz, indem sie das Übergreifen von Flammen erschwerten. In früheren Zeiten gab es unzählige Hutong in Beijing. Noch im Jahre 1986 gab es 1.316 kleine Straßen und Gassen in Beijing, die den Namen Hutong führten, doch heute sind die meisten von ihnen der Bauwut zum Opfer gefallen. Nur einige wenige bleiben erhalten und werden restauriert.

Sommerpaläste: In Beijing gibt es gleich zwei kaiserliche Sommerpaläste zu bewundern. Der Yuanmingyuan war einst der Bedeutendste bis zu seiner Verwüstung durch westliche Truppen im Zuge des zweiten Opiumkrieges. Der oft auch als neuer Sommerpalast bezeichnete Yiheyuan ist im Prunk der späteren Qingdynastie erhalten.

Vegetarisches Essen: Obwohl in China generell sehr viel Fleisch verzehrt wird, hat auch die vegetarische Küche einen besonderen Stellenwert. Dies liegt u.a. im Buddhismus begründet. In vielen vegetarischen Restaurants werden auf der Speisekarte Gerichte mit gängigen Namen fleischhaltiger Mahlzeiten angeboten. Jedoch werden diese nur optisch so angerichtet und sind ausschließlich aus vegetarischen Zutaten zubereitet.


Eunuchen am Hofe: Während der Qing Dynastie (1644-1911) standen dem Kaiser allein 3.000 Eunuchen als persönliche Bedienstete zur Verfügung. Diese Tradition reicht weit bis in die Zhou Dynastie (1100-711 v.Chr.) zurück.

Pekingoper: Die Charaktere der Pekingoper sind an den Gesichtsbemalungen der Darsteller zu erkennen. Die Musik und der Gesang unterscheiden sich sehr von der klassischen westlichen Oper. Zudem sind auch akrobatische Einlagen keine Seltenheit.


Buddhistische Grotten: In China gibt es mehrere Anlagen mit buddhistischen Grotten. Je nach Entstehungszeit, Umfang und Region unterscheiden sich die Skulpturen. In den Yungang Grotten von Datong finden sich deutliche indische Einflüsse.

Hängendes Kloster:Im Norden der Provinz Shanxi befindet sich ein mitten in eine Felswand gebautes Kloster aus dem 6. Jahrhundert. Es besteht aus 40 winzigen Hallen und Pavillons. Deren Gebäude sind durch Brücken, Gänge und Gehsteige miteinander verbunden. Es ist das einzige Kloster, in dem Buddhismus, Konfuzianismus und Taoismus vereint sind. Und das alles in 50 Meter Höhe.

UNESCO Weltkultur- und Weltnaturerbe: Die von der UNESCO geführte Liste des Welterbes umfasst insgesamt 911 Natur- und Kulturdenkmäler, 40 davon liegen in der VR China. Allein in und um Beijing kann man 6 Welterbestätten besichtigen: Den Kaiserpalast (Verbotene Stadt), die Fundstätte des neolithischen Pekingmenschen (Zhoukoudian), die Große Mauer, der Sommerpalast (Yiheyuan), der Himmelsaltar (Tiantan) und die Ming Gräber (Shisanling).

Qilin: Das Qilin (auch Ch'i-lin oder Kylin) ist das chinesiche Einhorn. Ein Fabeltier, das allerdings entgegen seinem Namen auch ein ganzes Geweih haben kann. Neben dem Hirschkörper hat es noch den Schwanz vom Rind und die Schuppen vom Fisch.


Des Kaisers Dächer: Die Dächer der kaiserlichen Palastanlagen sind stets von gelber Farbe. Somit scheinen in Beijing sowohl die Dächer der Vebotenen Stadt als auch die des Sommerpalastes Yiheyuan in der Sonne golden.

Die Farbe Gelb: Gelb ist seit dem 6. Jh. die Farbe des Kaisers und entspricht der 'Mitte'. Somit ist der chinesische Kaiser der gelbe Kaiser 'Huangdi' und herrscht über das Reich der Mitte 'Zhongguo', also China.

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Beijing Ausflug A
Der Stadtteil Houhai liegt nördlich der Verbotenen Stadt und vereint ein Stück kaiserlicher Geschichte mit moderner Lebensfreude. In dem einstigen Wohnbezirk der Hofbeamten war auch die kulturelle Elite der Stadt zuhause. Die ehemaligen Wohnhäuser von Song Qingling - Witwe des Staatsgründers Sun Yatsen, des Autoren Guo Muruo, sowie weiterer berühmter Persönlichkeiten der Zeitgeschichte sind hier zu finden. Neben seinem historischen Erbe ist das Viertel wegen seiner Vielfalt an Restaurants und Bars interessant. Sie werden hier vier bedeutende Stätten aus den letzten 800 Jahren besuchen. Der Glocken- und der Trommelturm wurden im Jahre 1420 zur Zeit der Ming Dynastie errichtet. Sie markieren das nördliche Ende der Nord-Süd-Achse Beijings zur Kaiserzeit. Noch älter ist der Konfuziustempel, welcher zudem der zweitgrößte des Landes ist, der dem berühmten Philosophen gewidmet wurde. Der größte steht in Qufu, Shandong, seiner Heimatstadt. Doch auch in Beijing kann man über hundert Steinstelen mit seinen Werken bewundern. Ihr nächstes Ziel ist eine der bedeutendsten Stätten des Buddhismus in Beijing. Zwar wurde der Lamatempel Yonghegong erst im 18. Jh. zur religiösen Stätte, jedoch ist er noch heute aktiv und wird von Mönchen bewohnt. Besonders sehenswert sind die 6 m hohe Bronzestatue von Tsongkapa, dem Begründer der Gelben Sekte, und die 18 m hohe Statue der Maitreya (Buddha der Zukunft), die aus einem einzigen Holzstamm geschnitzt wurde. Nach einem kleinen Imbiss, z.B. auf einem der Garküchenmärkte der Altstadt, erkunden Sie den früheren kaiserlichen Beihai Park, wörtlich den Nordsee-Park. Auf einer Insel inmitten des Sees erhebt sich eine weiße Dagoba, eine Pagodenart. Sie wurde 1651 im indisch-tibetischen Stil errichtet, um den Dalai Lama zu ehren, der sich damals zu einem Staatsbesuch in Beijing aufhielt. Den Abend können Sie in der Altstadt gemütlich in einem der zahlreichen Restaurants entlang der Seen und Kanäle in Houhai ausklingen lassen. Sie haben die Wahl unter chinesischen und internationalen Spezialitäten, Ihre Reiseleitung berät Sie gerne.
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Beijing Ausflug B
Sie beginnen diesen abwechslungsreichen Tag am Tiananmen Platz am Tor des himmlischen Friedens, der immer wieder zum Schauplatz bedeutender politischer Ereignisse wurde. Benannt wurde er nach dem Südlichen Tor der einstigen Kaiserstadt an dem heute das übergroße Mao-Portrait hängt. Danach betreten Sie den kaiserlichen Palast. Da er Hunderte von Jahren lang nur dem Kaiser und seinem Gefolge zugänglich war, wird er auch als Verbotene Stadt bezeichnet. Nachdem Sie die gewaltige Palastanlage durchquert haben, erreichen Sie den Jingshan Park, der auch Kohlehügel (Meishan) genannt wird, weil hier früher die Kohlen für die Verbotene Stadt gelagert wurden. Von hier aus haben Sie den besten Blick über die goldgelben Dächer der Anlage. Von den traditionellen Prunkbauten geht es jetzt in die Moderne: Es erwartet Sie die Olympiaarchitektur. Von den beeindruckenden Bauten, die für die Olympischen Spiele 2008 errichtet wurden, dem Vogelnest und dem Wasserwürfel, geht es weiter zum Künstlerviertel 798 Dashanzi. Hier befinden sich zahlreiche Kunstgalerien, in denen Exponate aufstrebender und auch schon bekannter chinesischer Künstler zum Verkauf stehen. Außerdem liegt dort das Ullens Zentrum für Gegenwartskunst mit seinen wechselnden Ausstellungen. Danach können Sie den Tag im berühmten Bar- und Szeneviertel Sanlitun im Botschaftsviertel Beijings ausklingen lassen.
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Beijing Ausflug C
Heute erklimmen Sie die größte Festungsanlage der Welt. In China sagt man, jeder sollte die Große Mauer einmal gesehen haben. Der Teilabschnitt bei Mutianyu ist gut restauriert und bietet einen schönen Ausblick über die umgebende Hügellandschaft. Einst zum Schutz gegen die Xiongnu aus dem Norden erbaut, kann man heute noch gut die Einsamkeit der dort stationierten chinesischen Soldaten nachempfinden. Nach diesen aufregenden Eindrücken erwartet Sie zurück in Beijing die Liulichang: Die Architektur dieser Straße wurde dem Baustil der Ming-Dynastie nach empfunden. Kleine Geschäfte mit Kunsthandwerk und Souvenirs reihen sich aneinander. Hier können in Spezialgeschäften die Utensilien des Gelehrten in China – u.a. Pinsel und Tuschstein – erworben werden. In einem Teehaus gibt es die Möglichkeit bei einer Tasse Tee zu entspannen und sich mit einer Teezeremonie in die Geheimnisse des Teetrinkens einweihen zu lassen. Abends erwartet Sie eine besondere Spezialität: die Pekingente. Sie ist ein Festmahl mit hohem Anspruch. Allein die Köche, welche die Ente aufschneiden, benötigen eine mehrjährige Ausbildung. Im besten Fall werden alle Teile der Ente verwendet und in vielen Gängen serviert. Das Fleisch wird in kleine Pfannkuchen eingewickelt, das Wichtigste ist jedoch die knusprige Haut. Das Mahl endet mit der Brühe aus den Knochen.
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Beijing Ausflug D
Heute machen Sie als erstes einen Abstecher zum Panjiayuan Antikmarkt. Hier werden alte Gebrauchs- aber auch Kunstgegenstände verkauft. Von chinesischen Rollbildern über Kalligrafien, Jade, klassische chinesische Möbel, antike Münzen bis zu Überbleibseln des ‚Langen Marsches’ kann hier alles erstanden werden. Besonders am Wochenende wird dieser größte Antik- und Flohmarkt Beijings zum Paradies für Schnäppchenjäger. Doch auch wer nur guckt, kommt garantiert auf seine Kosten. Speziell die alten Alltagsgegenstände – wie z.B. Waagen, Schlösser oder Pfeifen – zeugen von einer eigenen chinesischen Ausprägung. Wie in vielen Wissenschaften hat China auch eine große Tradition in der Lehre der Astronomie. Das Alte Observatorium gilt als eines der ältesten der Welt. In dem Bau von 1442 sind viele alte astronomische Instrumente untergebracht, die von jesuitischen Missionaren für den kaiserlichen Hof entworfen wurden. Demnach ist es auch ein Zeugnis des kulturellen Austauschs zwischen West und Ost. Die Aufzeichnungen des Observatoriums gehen bis in die Ming Dynastie zurück. Nicht ganz so alt ist die Geschichte der Eisenbahn in China, dennoch war sie bedeutend für die Erschließung des Landes seit dem 19. Jahrhundert. Die erste Eisenbahn wurde in China 1876 erbaut und bis vor Kurzem konnte man in China noch Dampflokomotiven in Betrieb bestaunen. Doch mittlerweile stehen diese auch hier alle im Museum. In einem umgebauten Fabrikgebäude lassen sich Eisenbahnen von 1881 bis 1979 bewundern. Viele der ausgestellten Lokomotiven sind frei zugänglich, man kann also hineinklettern und sich alles genau ansehen. Am Abend empfehlen wir eine chinesische Spezialität: Jiaozi. Dies sind Teigtaschen mit unterschiedlicher Füllung, die in typischen Bambusdämpfern serviert werden.
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Beijing Ausflug E
Dieser Tag beginnt mit einem Besuch des alten kaiserlichen Sommerpalastes Yuanmingyuan. Inmitten dieser Parkanlage finden sich Ruinen europäisch anmutender Gebäude. Und tatsächlich sind sie Mitte des 18. Jahrhunderts nach Plänen jesuitischer Missionare entstanden. Allerdings waren es ebenfalls Europäer (englische und französische Truppen), welche die Anlage im Zuge des zweiten Opiumkrieges 1860 zerstörten. Als nächstes besichtigen Sie den Tempel der Langlebigkeit, Wanshousi, der 1577 erbaut wurde. Hier wurden sämtliche Geburtstage der Kaiser der Ming und Qing Dynastie gefeiert und deswegen nannte man den Tempel zu dieser Zeit auch „Kleiner Kaiserpalast in West-Beijing“. 1934 diente das Kloster als Schule für Flüchtlingskinder aus der Mandschurei. Seit 1985 ist dort das Beijing Kunstmuseum untergebracht, welches fast 50.000 Werke aller Art umfasst. Der nächste Abstecher gilt dem Beijing Zoo. Dieser wurde 1906 gegründet und ist damit der älteste Zoo Chinas. Ein Höhepunkt der z.T. sehr seltenen Tierarten sind die Großen Pandabären. Wahrhaft gigantisch ist allerdings das moderne Aquarium. Ihr nächstes Ziel ist der Jesuitenfriedhof Zhalan Mudi. Jahrhunderte lang sind christliche Missionare in China aktiv gewesen. Einer der bedeutendsten war der Italiener Matteo Ricci, dessen Grab Sie nun besuchen. Der Jesuitenpater und Gelehrte hat sich um die Verständigung der Kulturen verdient gemacht und hat z.B. die erste chinesischsprachige Weltkarte erstellt. Des Weiteren hat er viele chinesische Werke ins Lateinische übersetzt. Anfang des 17. Jahrhunderts wurde er an den Kaiserhof geladen, dennoch gelang es ihm nicht, den Kaiser zum Christentum zu bekehren. Neben Ricci liegt auch der Deutsche Johann Schall von Bell hier begraben. Er hat 1650 den Bau der ersten christlichen Kirche Beijings mit kaiserlichen Spendengeldern ermöglicht. Der Originalbau wurde 1900 während des Boxeraufstandes zerstört. An derselben Stelle ist 1904 die Nantang, die Südliche Kathedrale, entstanden, die Sie nun besichtigen. Am Abend empfehlen wir einen Hotpot – das chinesische Fondue. Fleisch, Fisch und Gemüse werden in einer Brühe gegart. Die Zusammensetzung der Zutaten variiert, so ist der Sichuan-Hotpot sehr scharf, während z.B. die mongolische Variante lediglich Hammelfleisch verwendet.
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Beijing Ausflug F
Der heutige Tag beginnt mit einem Klassiker der chinesischen Kultur: TCM (Traditionelle Chinesische Medizin) ist auch im Westen zunehmend auf dem Vormarsch. An der Beijinger Universität für chinesische Medizin werden Sie das dort untergebrachte Museum für TCM besuchen und mehr über die Geheimnisse der über 2000 Jahre alten Heilkunde erfahren. Ihr nächstes Ziel ist die Residenz des Prinzen Gong, welche ein schönes und gut erhaltenes Beispiel für fürstliche Garten- und Wohnanlagen ist. Die ästhetische Anordnung der prunkvollen Gebäude inmitten reizvoller Gärten ist hier sehr gelungen. Eine Besonderheit stellt die Theaterhalle dar, welche für ihre außerordentliche Akustik berühmt ist. Selbst mit modernster Technik konnte das Phänomen dieses Meisterwerkes der Baukunst nicht entschlüsselt werden. Im Anschluss besuchen Sie das Trendviertel Nanluoguxiang. Hier gibt es in einem restaurierten Beijinger Hutong - den typischen altstädtischen Höfen - viele interessante Läden zu entdecken u.a. von jungen chinesischen Designern. Am Abend erwartet Sie die Show "The Legend of Kungfu". Hier werden klassische Kampfkunst und Akrobatik in einer modernen Licht- und Musikshow vereint. In mehreren Szenen werden Kungfulegenden sowie der Alltag eines Kungfukämpfers anhand des Werdegangs des Jungen "Chunyi" nachempfunden.
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Beijing Ausflug G
Der erste Stopp des Tages gilt einem frühen Superlativ: Sie werden den Tempel der großen Glocke (Dazhongsi) von 1733 besuchen. Hier hängt nunmehr die große Yongle Glocke, die bereits Anfang des 15. Jahrhunderts gegossen und später aus dem Wanshou Tempel hierher überführt wurde. Dies war damals aufgrund ihrer Größe von fast 7 m Höhe und ihres Gewichtes von über 46 Tonnen nur im Winter mittels Eisbahnen möglich. Besonders beeindruckend sind die fast 230 000 Schriftzeichen mit denen sie verziert ist. Es sind außerdem noch Hunderte weiterer Glocken zu bestaunen, die bis zu 2.500 Jahre alt sind. Weiter geht es zum Sommerpalast Yiheyuan, der den Kaisern seit dem 12. Jahrhundert als Rückzugsort diente. In seiner heutigen Ausdehnung ist er 1750 als monumentale Gartenanlage am (künstlichen) Kunmingsee angelegt worden. In seiner Geschichte wurde der Sommerpalast wiederholt von westlichen Truppen geplündert, u.a. im Zuge des zweiten Opiumkrieges und des Boxeraufstandes. Er wurde aber immer wieder aufgebaut. Gegen Ende der Qing Dynastie verwendete die Kaiserinwitwe Cixi jedoch auch wichtige Militärgelder, um u.a. das berühmte Marmorboot erbauen zu lassen - man sagt, dies habe den Untergang des Kaiserreiches eingeleitet. Heute haben Sie dort die Gelegenheit, unter detailliert bemalten Wandelgängen zu spazieren und vom Palast aus den Ausblick über das Treiben auf dem See zu genießen. Es lohnt hier auch abseits der ausgetretenen Pfade zu wandeln, da die Anlage mit großer Liebe zum Detail versehen wurde. Ihr nächstes Ziel ist die bekannteste Einkaufsstraße Beijings - die Wangfujing. Schon vor hundert Jahren waren hier die wichtigsten Geschäfte der Stadt angesiedelt, u.a. das große Kaufhaus Baihuo Dalou. Heute versuchen auch ausländische Markenhersteller, hier vertreten zu sein. Ganz in der Nähe der Wangfujing versteckt sich das Wohnhaus von Lao She (1899-1966), einem der berühmtesten Literaten des neuen China. In Beijing geboren, hat er 1936 sein bekanntestes Werk ‚Rikschakuli’ veröffentlicht. Nach einem mehrjährigen Aufenthalt in den USA kehrte er 1949 nach Gründung der Volksrepublik nach China zurück und bekleidete bis zu seinem Selbstmord zu Beginn der Kulturrevolution sogar politische Ämter. 1957 entstand sein Theaterstück ‚Das Teehaus’, daher ist in Beijing ein solches nach ihm benannt: das Lao She Teehaus. Hier können Sie am Abend bei einer Tasse Tee und kleinen Snacks eine der echt chinesischen Kleinkunst-Shows von Komikern, Sängern, Akrobaten und Musikern oder auch Kostproben der Pekingoper erleben.
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Beijing Ausflug H
Beginnen Sie den Tag mit einem Abstecher in die Dashalan, einer der ältesten Geschäftsstraßen Beijings mit vielen Traditionsgeschäften. Hier finden Sie auch die Tongrentang, die älteste Apotheke Beijings, 1669 gegründet und ab 1723 kaiserlicher Hoflieferant. In dem heutigen, leider neuen Gebäude, können Sie die kuriosen Zutaten bestaunen, die in der traditionellen chinesischen Medizin Verwendung finden. Danach ist der Tiantan, wörtlich der Himmelsaltar, Ihr Ziel. In dieser auch als Himmelstempel bezeichneten Anlage hat der Kaiser seine Pflicht gemäß dem Himmelsmandat - als ‚Sohn des Himmels’ - erfüllt, indem er den Göttern für eine gute Ernte geopfert hat. Die Anlage mit den berühmten blauen Dächern ist sehr beeindruckend und umfasst u.a. die berühmte Echomauer, welche von den Besuchern gerne getestet wird. So prächtig die Bauten des Kaisers waren, so mussten die Kunsthandwerksartikel selbstverständlich in Werkstätten produziert werden, die dem kaiserlichen Anspruch genügten. Dafür gab es eine Verwaltungsstelle, die sich Baigongfang nannte. Noch heute wird hier hochwertiges Kunsthandwerk hergestellt, dessen Entstehungsprozess Sie verfolgen können. Künstler in 103 Werkstätten demonstrieren beispielsweise die Kunst des Scherenschnitts, die Herstellung von Porzellan und Tonfiguren und die Fertigung chinesischer Glücksknoten. Am Abend können Sie den Tag bei einem vegetarischen Menü ausklingen lassen. Die vegetarische Küche hat in China einen besonderen Stellenwert, dies liegt u.a. im Buddhismus begründet. In vegetarischen Restaurants gibt es eine Besonderheit: Die Speisen sind in der Speisekarte zwar mit gängigen Namen fleischhaltiger Mahlzeiten angegeben, in Wahrheit werden sie aber nur optisch so angerichtet und sind in der Tat rein vegetarisch. Also bestellen Sie z.B. ruhig einmal Fisch und lassen Sie sich überraschen.
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Beijing Ausflug I
Heute lernen Sie drei berühmte Chinesen näher kennen und erfahren dabei viel über ihre Zeit, ihre Wünsche und ihr Schicksal. Der Eunuch Tian Yi (1534-1605) macht den Anfang. Sie besuchen sein Grab auf dem Eunuchenfriedhof am Westrand der Stadt. Kastration war jeher die Voraussetzung, um dem Kaiser in seinen Gemächern dienen zu dürfen. In China bildete sich während der Ming Dynastie ein enormer Verwaltungsapparat heraus, dessen Ämter von Eunuchen besetzt waren. Tian Yi hatte einen hohen Posten, zudem diente er über 63 Jahre lang drei Ming-Kaisern. Aufgrund seines hohen Ansehens bei Hofe bekam er ein Grab, das dem eines Ming Kaisers vom Aufbau nahe kommt, u.a. hat es einen Seelenweg aus Steinfiguren. Weitere Eunuchen sind in seiner Nähe begraben. Die nächste Persönlichkeit ist Lu Xun (1881-1936), dessen Wohnhaus und Museum Sie als nächstes besichtigen. Lu Xun gilt als einer der bedeutendsten Literaten Chinas und seine Schaffenszeit fällt in eine wichtige historische Epoche. Er lehnte das konfuzianische Wertesystem ab und suchte die Unabhängigkeit der chinesischen Nation von den Weltmächten. Nach einem Auslandsstudium in Japan Anfang des 20. Jahrhunderts, also noch zu Kaiserzeiten, formulierte er aufklärerische Schriften sozio-politischen Inhaltes. Kurz nach der Gründung der Republik folgte er einem Ruf in die Regierung. Auch seine literarischen Werke, wie z.B. ‚Das Tagebuch eine Verrückten’ von 1918 waren fortschrittlich, da er sich als einer der ersten Literaten Chinas der modernen chinesischen Umgangssprache bediente, anstatt der klassischen Schriftsprache. Diese Erzählung machte ihn zum Vorbild der jungen Intelligenz Chinas, die sich in der ‚4. Mai-Bewegung’ aus Protest gegen die Versailler Verträge in einem nationalistischen Selbstverständnis formierte. Lu Xun arbeitet derweil an unterschiedlichen Hochschulen des Landes. Dennoch zieht er sich neun Jahre später enttäuscht aus Politik und Hochschule zurück und widmet sich neben der Literatur auch der Förderung chinesischer Holzschnittkunst. Die dritte chinesische Persönlichkeit ist Mei Lanfang (1894-1961), der als Opernstar Karriere machte und dessen Wohnhaus Sie besuchen. In der Pekingoper ist es üblich, dass Männer auch Frauenrollen übernehmen. Mei Lanfang war Zeit seines Lebens auf weibliche Rollen spezialisiert. Er spielte auch in zahlreichen Verfilmungen, leitete Theatergruppen auf Welttourneen und stand dem Theaterinstitut vor. Sein über 50-jähriges Wirken hat erheblich dazu beigetragen den Schauspielberuf in China gesellschaftsfähig zu machen, denn in der alten Denkweise standen Schauspieler unter Soldaten auf der untersten sozialen Stufe. Am Abend haben Sie Gelegenheit, eine Aufführung einer Pekingoper zu sehen. Die prächtigen Kostüme und kunstvollen geschminkten Gesichter geben Aufschluss über die Rolle eines Charakters.
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Beijing Ausflug J (3 Tage)
Machen Sie abseits der Großstadt einen Ausflug in die Stadt Datong. Das Zentrum der Kohleindustrie bietet ein beeindruckendes Kulturerbe. Die Fahrt dorthin erfolgt bequem in der ersten Klasse der Bahn. Am nächsten Tag besichtigen Sie etwas außerhalb das berühmte UNESCO-Weltkulturerbe, die buddhistischen Yungang-Grotten. Vor mehr als 1.500 Jahren sind dort über 50.000 Buddhafiguren unterschiedlicher Größe in den Fels gehauen worden. Die größten sind 13-15 m hoch. Ihre Darstellungen unterscheiden sich durch indische und antike Einflüsse von anderen bekannten Grotten in China. Zurück in Datong werden Sie die Neun-Drachen-Mauer sehen. Einst schirmte sie den Eingang zum Palast von Prinz Zhugui gegen die Außenwelt ab. Ihr nächster Anlaufpunkt ist der Huayan Tempel, dessen Ursprünge in die Liao Dynastie (916-1125) zurückreichen. Am nächsten Tag führt Sie der Weg an den Berg Hengshan zum berühmten Hängenden Kloster, Xuankongsi. Dies schmiegt sich spektakulär an den Berg an. 40 Räume werden von wenigen tragenden Pfeilern gestützt. Der Berg Hengshan ist übrigens der nördlichste der von den Taoisten als heilig verehrten Berge. Am Abend kehren Sie per Bahn zurück nach Beijing.
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Bamboo Garden Hotel
Das Bamboo Garden Hotel liegt zentral nördlich der Verbotenen Stadt im Stadtgebiet Houhai. Es entspricht der klassischen chinesischen Hof- und Gartenarchitektur und war während der Qing Dynastie (1644-1911) u.a. einmal das Haus des Postministers Sheng Xuanhuai. Die Zimmer sind im chinesischen Stil eingerichtet.
Holiday Inn Express Temple of Heaven
Westlich des Himmelstempels gelegen ist dieses Hotel eine gute Ausgangsbasis, um die Stadt zu erkunden. Die nächste U-Bahn Station ist die nur einige hundert Meter entfernte Taoranting Station der Linie 4.
Days Inn Forbidden City
Das moderne Days Inn Forbidden City liegt sehr zentral östlich der Verbotenen Stadt. Viele Sehenswürdigkeiten und die berühmte Einkaufsstraße Wangfujing sind zu Fuß zu erreichen.
Days Inn Joiest Tiananmen
Das Days Inn Joiest Tiananmen befindet sich zwischen dem namengebenden Platz am Tor des Himmlischen Friedens und dem Himmelsaltar Tiantan.
Holiday Inn Downtown (Jindu)
Das Holiday Inn Downtown vereint alle Annehmlichkeiten eines großen Geschäfts- und Touristenhotels mit einer verkehrsgünstigen Lage an der Fuchengmen U-Bahn Station.
Courtyard Hotel Beijing Marriott
Das Courtyard Hotel Beijing Marriott ist Teil des Beijing New World Center, eines der besten Einkaufzentren in Beijing. Hier können Sie nach einem langen Besichtigungstag im hoteleigenen Innenpool oder in der Sauna entspannen. Das Hotel ist zentral gelegen, nahe der U-Bahn Station Chongwenmen.
Grand Mercure Hotel Xidan
Das Grand Mercure Hotel liegt mitten im Xidan Bezirk, einer beliebten Einkaufs- und Geschäftgegend. Auch dieses Hotel verfügt über einen beheizten Innenpool. Es liegt zwischen den U-Bahn Stationen Xidan und Xuanwumen.
Novotel Xin Qiao
Das moderne Novotel Xin Qiao liegt verkehrsgünstig im Chongwenmen Bezirk. An der nahe gelegenen U-Bahn Station gleichen Namens fahren die Linien 2 und 5.
Four Seasons Courtyard Hotel
Das Four Seasons Courtyard ist ein kleines Hutong Hotel. Es befindet sich in einem renovierten Hinterhof der Altstadt in der Nähe des Glocken- und des Trommelturms. Die Zimmer sind individuell nach den Jahreszeiten eingerichtet.
Shangri-la Hotel Beijing
Das etablierte Shangri-la Hotel in Beijing bietet alle Annehmlichkeiten eines Luxushotels und liegt zentral in der Nähe des Purpur Bambus Parks (Zizhuyuan) und des Beijing Zoos. Besonders erwähnenswert ist der Spa-Bereich, in dem auch besondere, traditionell chinesische Anwendungen angeboten werden wie z.B. die Jade-Gesichtspackung.
The Emperor Design Hotel
Das Emperor Hotel ist ein chinesisch geführtes Designhotel mit Blick auf die Dächer der Verbotenen Stadt. Alle 55 Zimmer sind einzigartig gestaltet und haben individuelle Namen – sie sind nach Kaisern benannt.
Crown Plaza Hotel Beijing
Zentral an der beliebten Einkaufsstraße Wangfujing gelegen, sind von hier aus viele bedeutende Sehenswürdigkeiten Beijings – so auch die Verbotene Stadt – leicht zu Fuß zu erreichen.
Marriott Hotel Beijing West
Das Marriott Hotel Beijing West liegt im Haidian Distrikt zwischen Verbotener Stadt und Sommerpalast.
Hilton Hotel Beijing Wangfujing
Dieses wiederholt ausgezeichnete Hotel (zuletzt ‚Weltweit führendes Lifestyle-Hotel’ 2010) liegt in sehr zentraler Lage an der berühmten Einkaufsstraße Wangfujing.
The Peninsula Beijing
Das früher als Peninsula Palace bekannte Hotel zählt heute mit seinen über 500 Zimmern und Suiten zur absoluten Luxusklasse. Beispielsweise können sich die Gäste von einem der hoteleigenen Rolls Royce vom Flughafen abholen lassen – allerdings nur gegen Aufpreis.
The Westin Beijing Chaoyang
Dieses Luxushotel liegt verkehrsgünstig zwischen der Innenstadt und dem Flughafen. Das Botschaftsviertel wie auch das Lufthansa Centre sind nahe. Dies macht es für Touristen wie Geschäftsreisende gleichermaßen empfehlenswert.
The Fairmont Beijing
Das Fairmont Hotel in Beijing hat 222 exklusive Zimmer und Suiten. Es liegt in der Nähe des sogenannten Seidenmarktes, auf dem es von echter Seide bis zur gefälschten Designerrobe alles zu kaufen gibt. Auch das Bar- und Szeneviertel Sanlitun im Botschaftsviertel ist nicht weit.
Kempinsky Commune by the Great Wall
Dieses außergewöhnliche Architekturprojekt stellt alles in den Schatten. 12 asiatische Stararchitekten haben nach Ihren Ideen 42 Gebäude entworfen, die unterschiedlicher nicht ausfallen könnten. Allen gemeinsam ist die grandiose Lage inmitten der Hügel an der Großen chinesischen Mauer und die Möglichkeit, diese über einen privaten Zugang des Hotels zu erkunden.
Aman at the Summer Palace
Übernachten Sie in historischem Ambiente mit kaiserlichem Anspruch, direkt am Sommerpalast Yiheyuan. Die sehr geschmackvoll eingerichteten Zimmer und Suiten befinden sich tatsächlich neben dem Osteingang des UNESCO Weltkulturerbes. Den Gästen wird ein ganz individueller Zugang zur Tempelanlage gewährt.
Duge Courtyard
Im Duge Courtyard Hotel nächtigen Sie in einem klassischen Hofhaus, das eigens zu einem exquisiten Hotel umfunktioniert wurde. Es gibt nur wenige Räume und alle wurden unterschiedlich konzipiert. Der interessante Mix aus klassischen chinesischen Möbeln und modernen Variationen ist außergewöhnlich und bietet Luxus zum Wohlfühlen.
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